"...Drawn from the comforts of van Borselen kitchen, the servants of he noble Simon had to scramble to put on their jackets, collect the hound and attend, torch in hand, as their master, without taking leave of his host, set off..."

Dorothy Dunnett: Niccolò Rising, Chapter 4.



2. Dezember

St. Martin, erster Teil

Jan BRUEGHEL d. Ä., St Martin, o.J., Die Lobkowicz Sammlungen, Schloß Nelahozeves, Czech Republik

Dieses Fest liegt noch vor der Adventszeit, aber es ist eigentlich schon ein Weihnachtsbrauch, denn es ist der letzte Abend vor dem Adventsfasten.

Laterneneumzüge, Liedersingen und in manchen Gegenden bestimmtes Gebäck und nicht vergessen, die Martinskirchweih gehören heute zu St. Martin.

Aber früher gab es noch mehr Martinsbräuche, die sich in einzelnen Gegenden bis gegen 1800 erhalten haben.
Da feierte man das Fest zu Hause oder in einer Gastwirschaft mit Freunden, trank die Martinsminne, den neuen Wein und üppiges Essen gehörte natürlich auch dazu, am letzten Abend vor dem Adventsfasten.

In den Pfarrgemeinden zogen Kindergruppen auf Heischegänge, wie sie heute eher zu Halloween übernommen wurden. Martinsfeuer wurden angezündet und erhellten die Winternacht.

Um 1900 wurde der Martinszug mit dem Laternenumzug neu belebt, die Mantelteilung wurde nachgespielt. Auch das üppige Essen - die Martinsgans oder "Düppekuchen" wurden aus alten Tagen übernommen.


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